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Wohnen würde für alle teurer

die Annahme der Initiative käme einem absoluten Einzonungsstopp gleich. Da der Bund von einem weiteren starken Bevölkerungswachstum ausgeht, würde dies zu einem Mangel an Wohn- und Wirtschaftsraum führen. Der Bedarf an zusätzlichem Wohnraum müsste gänzlich innerhalb der heute bestehenden Bauzonen gedeckt werden. KMU und Industriebetriebe könnten ihre Betriebe nicht mehr erweitern. Das gefährdet Arbeitsplätze.

Daraus ergäbe sich durch das Einfrieren der bebaubaren Flächen eine Baulandverknappung. Dadurch würde das Wohnen noch teurer – und zwar für alle, sowohl für Wohneigentümer als auch für Mieter.

Die Initiative hebelt für Gemeinden und Kantone sämtliche Planungsmöglichkeiten aus. Sie würde auch zu einer einseitigen Bevor- oder Benachteiligung der Kantone führen. Jene Kantone, die in der Vergangenheit grosszügig eingezont haben, würden bevorteilt. Jene, die ihre Hausaufgaben gemacht haben und haushälterisch mit dem Boden umgegangen sind, würden benachteiligt.

All diese Argumente führten zu einer klaren Ablehnung der Initiative durch den Bundesrat, den Nationalrat und den Ständerat. Ich empfehle auch Ihnen, am 10. Februar ein Nein in die Urne zu legen.

Rafael Wohlgemuth, Präsident SVP Maur

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